Positive Zwischenbilanz beim Wettbewerb "Apps für Deutschland" – Einsendeschluss für Anwendungen ist der 1. Februar 2012
Datum: 29.12.2011
Anfang November eröffnete Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich den ersten nationalen Programmierwettbewerb "Apps für Deutschland" auf Basis offener Verwaltungsdaten, sogenannter Open Data. Die Organisatoren ziehen nun eine positive Zwischenbilanz: Der Wettbewerb stößt sowohl bei Behörden als auch in der Netzgemeinde auf reges Interesse. Bislang wurden rund 70 Datensätze, fast 50 Ideen und bereits 20 Applikationen eingereicht.
In der Kategorie Daten und in der Kategorie Ideen war am 15.12.2011 Einsendeschluss. Entwickler und Programmierer können sich aber noch etwas Zeit lassen: In der Kategorie Anwendungen können funktionsfähige Anwendungen und Visualisierungen, die Daten des öffentlichen Sektors weiterverarbeiten, noch bis 01.02.2012 eingereicht werden.
Das Organisatorenteam begrüßt besonders die Bereitstellung zahlreicher neuer spannender und informativer Daten durch die Behörden: Auf www.offenedaten.de hat unter anderem das Bundesamt für Strahlenschutz Messwerte ins Netz gestellt, die allgemein ausgewertet werden können. Das Messnetz für Gamma-Strahlungsleistung des Bundesamtes für Strahlenschutz war nach der Katastrophe in Japan verstärkt ins öffentliche Interesse gerückt. Datenbanken, wie die Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle und die Gefahrgutdatenbank der Bundesanstalt für Materialforschung, liefern einen Beitrag zur besseren Information der Bevölkerung. Technisch beeindruckend ist auch die Wasserstands-Datenbank PEGELONLINE des Bundesverkehrsministeriums, die neben einer flexiblen Oberfläche zur Datenvisualisierung auch gut dokumentierte Abrufschnittstellen als Geodienste und Webservices anbietet.
Alle Informationen zum Wettbewerb "Apps für Deutschland" finden Sie hier.

