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Newsletter Verwaltung innovativ - Ausgabe Januar 2012 (01/2012)

Erscheinungsdatum:16.01.2012

Sehr geehrte Abonnentinnen und Abonnenten,

aktuell stehen folgende Informationen für Sie bereit:

Geantwortet: Videobotschaft zur Online-Fragerunde "Alle Daten offenlegen!"

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich öffnete im November eine Online-Fragerunde zum Thema "Allen Daten offenlegen!". Die drei Fragen, die auf das größte Interesse stießen, beantwortet der Bundesinnenminister jetzt in einer Videobotschaft:
1. Es haben sich 46 Staaten zur Open Government Partnership (OGP) für mehr Transparenz in Verwaltungen/von Regierungshandeln zusammengetan; Deutschland hat sich bislang nicht zur Mitgliedschaft entschlossen. Was sind die Gründe?
2. Warum liegen die Exklusivrechte für die digitale Distribution von öffentlichen Handelsregisterdaten beim privaten Dumont-Verlag? Wann werden die Handelsregister-Rohdaten, wie z.B. in Großbritannien bereits verfügbar, über eine freie API bereitgestellt?
3. Warum müssen für mit Steuergeldern erhobene Geobasisdaten, z.B. ATKIS oder digitale Höhenmodelle des Bundes oder der Bundesländer, von Kommunen, Zweckverbänden und Privaten noch mal Nutzungsgebühren gezahlt werden?

Zur Videobotschaft: Bitte hier klicken.

Positive Zwischenbilanz: Wettbewerb "Apps für Deutschland" - Frist für Anwendungen läuft noch bis 1. Februar 2012

Der erste nationale Wettbewerb "Apps für Deutschland" auf Basis offener Verwaltungsdaten (Open Data) läuft. Die Organisatoren zogen im Dezember eine positive Zwischenbilanz: Bislang wurden rund 70 Datensätze, fast 50 Ideen und bereits 20 Applikationen eingereicht. In der Kategorie Daten und in der Kategorie Ideen war am 15.12.2011 Einsendeschluss. In der Kategorie Anwendungen können Wettbewerbsteilnehmer ihre Beiträge noch bis 01.02.2012 einreichen.

Informationen dazu: Bitte hier klicken.

Vergeben: Auftrag für Open-Government-Studie

Das Bundesinnenministerium hat Anfang Januar 2012 den Auftrag für eine Studie zum Thema Open Government an das "Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS" vergeben. Zugleich wurde die Webseite www.daten-deutschland.de freigeschaltet. Dort können die Maßnahmen, die bislang beim Vorhaben Open Government durchgeführt wurden, die weiteren Schritte sowie Hintergrundinformationen abgerufen werden.

Zur vollständigen Pressemitteilung: Bitte hier klicken.

Zur Kommentierung: Entwurfsfassung des Migrationsleitfadens 4.0 - bis 31. Januar 2012

Der Migrationsleitfaden (Leitfaden für die Migration von Software) steht derzeit in einer Entwurfsfassung der neuen Version 4.0 zur Kommentierung bereit. Interessierte sind eingeladen, den Migrationsleitfaden kritisch zu prüfen und ihre Anmerkungen bis zum 31. Januar 2012 abzugeben.

Zu allen Informationen und zum Feedback-Formular: Bitte hier klicken.

Erfolgreich abgeschlossen: IT-Investitionsprogramm

Nach knapp drei Jahren Laufzeit wurde Ende 2011 das IT-Investitionsprogramm für die Modernisierung der Informationstechnik des Bundes erfolgreich beendet. Es war Teil des Konjunkturpakets II der Bundesregierung aus dem Jahr 2009. In 371 Projekten, die in allen Bundesressorts und deren Geschäftsbereichsbehörden durchgeführt wurden, konnten über 476,8 Mio. Euro zielgerichtet in die Themenbereiche IT-Sicherheit, IT-Organisation des Bundes, Green-IT und Zukunft/Innovationen investiert werden. Rund 800 Unternehmen haben davon profitiert, wodurch Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen werden konnten.

Zu allen Informationen rund um das IT-Investitionsprogramm: Bitte hier klicken.

Gewechselt: Bund übernimmt Vorsitz des IT-Planungsrats

Am 1. Januar 2012 übernahm die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Innenstaatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, planmäßig für ein Jahr den Vorsitz im IT-Planungsrat. Sie folgt auf Dr. Herbert Zinell, Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg. Der IT-Planungsrat ist das oberste Gremium von Bund und Ländern für die Steuerung der Informationstechnik des Staates.

Zur vollständigen Pressemitteilung und allen Informationen zum IT-Planungsrat: Bitte hier klicken.

Online informiert: Projekt Stein/Hardenberg 2.0 - Staatlicher Wandel im Informationszeitalter

Am 1. Juni 2011 startete beim IfG.CC - The Potsdam eGovernment Competence Center - ein Forschungsvorhaben, das die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologie auf den klassischen Staatsaufbau und die althergebrachten Verwaltungsprinzipien wissenschaftlich untersuchen soll. Das als "Stein/Hardenberg 2.0" benannte Forschungsprojekt soll bis Ende 2013 sowohl theoretische Grundlagenarbeit leisten als auch konkrete, praktisch umsetzbare Handlungsempfehlungen liefern. Der Forschungsauftrag wird von fünf Stellen der öffentlichen Hand gesteuert, darunter vom Bundesministerium des Innern. Das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, das die Funktion der Geschäftsstelle des Projekts übernommen hat, veröffentlichte nunmehr erste Informationen zum Forschungsvorhaben im Internet.

Zu den ersten Projektinformationen: Bitte hier klicken.

Gestartet: Modellvorhaben Lizenz- und Kostenfragen bei Geodaten

Mit einer Kick-Off-Veranstaltung begann im Oktober 2011 die Arbeit am "Modellvorhaben Kosten und Lizenzen für Geodaten" des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen (IMAGI). Im Rahmen des Modellvorhabens werden ein bundesweit einheitlicher Lizenzierungsprozess sowie ein einfaches Kostenmodell für die Bereitstellung staatlicher Geoinformationen erprobt. Dadurch soll die Nutzung der vielfältigen Daten im Sinne des Open-Government-Gedankens vereinfacht und attraktiver gemacht werden. Das Modellvorhaben wird gemeinsam mit Partnern aus allen föderalen Ebenen, der Wirtschaft, der Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen umgesetzt. Es läuft noch bis Ende 2012.

Zu weiteren Informationen: Bitte hier klicken.

Zwischenstand: Geodatenbedarfserhebung des Bundes

Die ersten Ergebnisse der Geodatenbedarfserhebung des Bundes liegen vor. Sie basieren auf einer Online-Befragung des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) im Herbst 2011. Insgesamt beteiligten sich 55 Einrichtungen des Bundes aus zwölf Ressorts an der Erhebung. Von ihnen nutzen 76 Prozent Geodaten oder haben Interesse an einer zukünftigen Verwendung. Die Qualität des bestehenden Angebots an Geodaten der Bundesverwaltung wurde von mehr als 70 Prozent als positiv beurteilt. 69 Prozent der befragten Einrichtungen meldeten zusätzlichen Bedarf an Geodaten. Bis zu 75 Prozent dieses Bedarfs können kurzfristig aus dem Geodatenangebot der Bundesverwaltung befriedigend werden. Der nicht unmittelbar zu befriedigenden Bedarf wird vom BKG untersucht und spezifiziert. Darüber hinaus erarbeitet das Bundesamt derzeit einen Katalog, der Empfehlungen aus der Geodatenbedarfserhebung aufgreift und Umsetzungsmaßnahmen formuliert. Zum Abschluss der Bedarfserhebung soll das Verfahren evaluiert werden.

Informationen zur Geodatenbedarfserhebung des Bundes: Bitte hier klicken.

Informationen zum Angebot an Geodaten der Bundesverwaltung: Bitte hier klicken.

Veröffentlicht: Broschüre zum 1. Strategie-Forum Fernerkundung

Mitte Oktober 2011 fand in Oberpfaffenhofen das 1. Strategie-Forum "Chancen und Möglichkeiten der Fernerkundung für die öffentliche Verwaltung" statt. Eine Broschüre informiert nun über die Ergebnisse der Tagung.

Zur Broschüre: Bitte hier klicken.

Erschienen: Whitepaper zur Weiterentwicklung der 115

ISPRAT (Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V.) hat ein Whitepaper zur Weiterentwicklung der einheitlichen Behördenrufnummer 115 veröffentlicht. Darin wird dargelegt, wie die öffentliche Verwaltung mit dem Modell 115 organisatorisch und betriebswirtschaftlich verbessert werden kann.

Zum ISPRAT-Whitepaper: Bitte hier klicken.

In Kraft: Gesetz zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Am 1. Januar 2012 trat das Gesetz über die Familienpflegezeit (Familienpflegezeitgesetz) in Kraft. Das Familienpflegezeitgesetz fördert flexible Arbeitszeitmodelle, die eine gleichzeitige Ausübung von Erwerbstätigkeit und Pflege von nahen Angehörigen ermöglichen.

Zu allen Einzelheiten: Bitte hier klicken.

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Referat O 1
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin
Tel.: 030 18 681-0
Fax: 030 18 681-2654
Verantwortlich:
Dr. Uta Dauke
o1@bmi.bund.de

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