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Arbeitskreis "Steuerung und Controlling in öffentlichen Institutionen"

Im Arbeitskreis "Steuerung und Controlling in öffentlichen Institutionen" gehen Experten aus Wissenschaft und Verwaltung den drängenden Fragen nach, wie in Behörden eine effektive Steuerung etabliert werden kann und welche Unterstützung ein gutes Controlling dabei leistet. Ziel ist es, an diesen entscheidenden Stellschrauben die Leistungsfähigkeit der Verwaltung maßgeblich zu verbessern.

Die Steuerung von Behörden ist eine entscheidende Stellschraube, um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu verbessern. Zum einen ist es eine Kernaufgabe für die Verwaltung, ihre Leistungen im Interesse der Gesellschaft in hoher Qualität und unter möglichst geringem Ressourceneinsatz zu erbringen. Zum anderen haben kontinuierliche Stellen- und Budgetkürzungen die Verwaltung vor immer neue Herausforderungen gestellt. Zusätzlicher Veränderungsdruck entsteht aktuell durch die Auswirkungen der Finanzkrise, für deren Bewältigung auch die Verwaltung durch Einsparungen ihren Beitrag leisten muss. Aber auch der demografische Wandel, eine steigende Komplexität infolge einer zunehmenden Europäisierung und Globalisierung erfordern die konsequente Nutzung aller Effizienzpotenziale bei Gewährleistung einer hohen Qualität des Verwaltungshandelns.

Arbeitskreis:  Beate Lohmann; Jürgen Weber Quelle: BMI

Es gibt zahlreiche theoretische Konzepte zur Steuerung von Wirtschaftsunternehmen. Unter dem Schlagwort "Neues Steuerungsmodell" wurden solche Ansätze aus dem privaten Bereich an die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes angepasst und in vielen Behörden eingeführt. Dennoch sind die Beispiele einer erfolgreichen praktischen Umsetzung in der Verwaltung bislang selten. Viele Erwartungen, die mit der Einführung neuer Steuerungsinstrumente verbunden waren, haben sich bisher noch nicht erfüllt.

Dieses Defizit der Vergangenheit versucht der Arbeitskreis "Steuerung und Controlling in öffentlichen Institutionen" zu beheben. Der Arbeitskreis will die Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung einer ziel-, ergebnis- und wirkungsorientierten Steuerung und von Controlling in öffentlichen Institutionen auf allen Verwaltungsebenen vorantreiben. Er wurde im März 2010 auf Initiative der Universität der Bundeswehr und der privaten WHU-Otto Beisheim School of Management sowie der Bundesagentur für Arbeit gegründet. Behördenleiter und Controller der Bundes- und Landesverwaltung treffen in der Regel dreimal jährlich zusammen, um ihre Erfahrungen bei der Steuerung und dem Controlling von Verwaltungsbehörden zu diskutieren. Mit wissenschaftlicher Unterstützung der beteiligten Universitäten analysieren sie bisherige Fehlschläge und Erfolge, um hieraus praxisrelevante Handlungsempfehlungen für die Verbesserung der Verwaltung zu erarbeiten.

Neben den beiden Universitäten gehören dem Arbeitskreis folgende Behörden an:

Gruppenbild des Arbeitskreises Gruppenbild des ArbeitskreisesQuelle: Universität der Bundeswehr München

Zudem nimmt am Arbeitskreis die Beratungsgesellschaft CTcon GmbH teil.

Zum Arbeitskreis existiert ein Flyer, der seine Mitglieder, Ziele und Aktivitäten kurz vorstellt.

Der Arbeitskreis war eines von 20 Projekten im Regierungsprogramm zur Verwaltungsmodernisierung in der 17. Legislaturperiode "Vernetzte und transparente Verwaltung".

Er widmet sich einzelnen Bereichen vertieft in so genannten Jahresthemen. Hierzu wird ein ausgewähltes Thema zunächst im Arbeitskreis erarbeitet und im Anschluss in Form von wissenschaftlichen Empfehlungen für die Praxis aufbereitet.

Bisher wurden folgende Jahresthemen durch den Arbeitskreis behandelt:

Zum Projekt "Weiterentwicklung und Verankerung der ergebnis- und wirkungsorientierten Steuerung in der öffentlichen Verwaltung" der 17. Legislaturperiode

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